Genetisches Lachsmonitoring im Rheingebiet

30. Juni 2024 | Woran wir gerade arbeiten

Seit 2017 haben die Träger der Lachsprojekte im Rheingebiet von allen in der Zucht von Besatzfischen eingesetzten Elterntieren den genetischen Fingerabdruck bestimmt. Dieser macht es möglich, durch die Elternanalyse auch alle Nachkommen den Besatzkampagnen zuzuordnen.

In den Strecken der Programmgewässer wurden dann gezielt Lachsnachkommen verschiedener Herkünfte und Entwicklungsstadien gemeinsam eingesetzt. Über Genproben der bei späteren Kontrollen der gefangenen Fische kann nun das unterschiedliche Heranwachsen und Überleben der verschiedenen Gruppen verglichen werden.

Auch aus dem Meer zurückgekehrte Lachse werden genetisch identifiziert und so ihrem jeweiligen Herkunftsgewässer, dem Entwicklungsstadium beim Besatz sowie dem Zuchtstamm und der Zuchtgeneration zugeordnet. Ziel ist es, die Wirksamkeit verschiedener Besatzstrategien zu vergleichen und so den Erfolg der Maßnahmen zu maximieren.
In Baden-Württemberg werden bis zum Frühjahr 2025 Daten gesammelt. Alle Informationen aus dem Rheingebiet sollen dann im kommenden Jahr in einem Fachbericht der IKSR veröffentlicht werden.

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