Fischportrait
Die Meerforelle
Meerforellen im Rheinfischpass Iffezheim
Meerforelle (Salmo trutta)
Stabiles Vorkommen
Steckbrief:
Größe: bis zu 100 cm Länge
Gewicht: bis zu 15 kg
Famile: Lachse (Salmonidae)
Biologie und Bestandsentwicklung
Die Meerforelle (Salmo trutta) ist die wandernde Form der heimischen Bachforelle und eng mit dem Atlantischen Lachs verwandt. Ihre Lebensweise und Ansprüche ähneln denen des Lachses. Ursprünglich erstreckte sich das Verbreitungsgebiet der Meerforelle bis in den Hochrhein bei Schaffhausen, und sie stieg auch in die meisten Rheinseitengewässer auf. Generell war sie nicht so häufig vertreten wie der Lachs.
Heutige Situation und Förderung
Seit etwa 1975, mit der Verbesserung der Wasserqualität im Oberrheingebiet, wurde die Meerforelle wieder vermehrt festgestellt. Da einige heimische Bachforellen die genetische Veranlagung zur anadromen Wanderung besitzen, können sie einen Meerforellenbestand wieder aufbauen, falls der Wanderweg zwischen dem Meer und geeigneten Flusslebensräumen frei ist. Die im Rahmen der Lachswiedereinbürgerung durchgeführten Maßnahmen zur Gewässerrenaturierung und Wiederherstellung der Durchwanderbarkeit tragen daher auch zur Förderung der Meerforelle bei. Auch ohne spezifische Besatzmaßnahmen kommen heute im Rhein seinen Zuflüssen regelmäßig Meerforellen vor. Bei den Videozählungen in den Fischpässen sind sie etwa so häufig wie die zurückgekehrten Lachse.
Atlantischer Lachs
Der Wanderfisch, den alle kennen
Maifisch
Heringsart im Rheingebiet
Fluss- und Meerneunauge
Urtümliche Langstreckenwanderer
